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Titelthema Buntbarsche
West-Papua Guppy

 Vor allem ihr interessantes Sozialverhalten macht Schneckenbuntbarsche aus dem Tanganjikasee bei Aquarianern so beliebt, und aufgrund ihrer geringen Größe lassen sich einige Arten schon in überschaubaren Behältern pflegen. Im Gegensatz zu kleinen Buntbarscharten aus Südamerika können diese afrikanischen Zwergcichliden außerdem bis zu acht Jahre alt werden, also deutlich älter als Apistogramma und Co. von Sven Haustein

Die ersten Schneckenbuntbarsche, Neolamprologus brevis und Lamprologus ocellatus, wurden 1979 für den Zoofachhandel importiert (Hirsch 2006). Viele Vertreter der Gattungen Lamprologus und Neolamprologus werden kaum größer als 5 cm. Je nach Art laichen die Fische entweder nur in Schneckenhäusern oder alternativ auch in kleinen Höhlen ab. Sie werden deshalb den Höhlenbrütern zugeordnet. Bei der Brutpflege und im Verhalten unterscheiden sich die aus dem ostafrikanischen Tanganjikasee stammenden Buntbarsche allerdings deutlich voneinander, was bei Aquariengröße und Einrichtung beachtet werden muss.

Aquariengröße und Einrichtung
Interessanterweise sind es die etwas kräftigeren und größeren Schneckenbuntbarsche wie Neolamprologus similis oder Neolamprologus brevis, die sich eher für kleinere Becken eignen als die zierlichen Arten wie beispielsweise Lamprologus signatus. Am Beispiel von N. similis und L. signatus (Synonym Neolamprologus signatus) soll das im Folgenden deutlich werden...

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 76