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 Titelthema Garra flavatra
ZahnkarpfenBärblinge

Auch wenn Pelvicachromis kribensis (die früheren P. taeniatus) von den Zwergbuntbarschen Kameruns am häufigsten im Hobby gehalten wird, sollen die beiden anderen Arten nicht unerwähnt bleiben, denn auch sie haben ihre Reize. von Michel Keijman und Uwe Werner

Eine besonders hübsche weitere Pelvicachromi-Art Kameruns sind die früher nach ihrer Herkunft als Pelvicachromis taeniatus „Wouri“ bezeichneten Fische, die erst 2014 durch A. Lamboj als eigenständige Art Pelvicachromis drachenfelsi beschrieben wurden, obschon sie nach ihrer Entdeckung durch Otto Gartner im Februar 1984 bereits jahrzehntelang als Aquarienfisch bekannt und zumindest zeitweise auch verfügbar waren. Ihren Dedikationsnamen bekam die Art zu Ehren von Ernst-Otto von Drachenfels.
Sie kommt in Zuläufen des großen Wouri-Flusses vor, den die Straße von Edéa über Yabassi hinter Loum überquert. Fundorte sind einige kleine Flüsse, die man über die unbefestigte P15 erreicht. Es handelt sich um obere Zubringer des Wouri, die typische Schwarzwasserflüsse sind (24 μS/cm, pH 7,3, ca. 27 °C). Auffällig ist, dass die Art in ihren heimatlichen Biotopen an vielen Stellen in ausgesprochen hoher Dichte anzutreffen ist, während uns keine anderen Cichliden begegneten. Häufige Begleitfische sind Killifische, Barben und Salmler.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 81