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Titelthema Algengrundeln
Apfelschnecken Flusskrebse

Was für ein herrlicher Anblick! Die Farbenpracht von Killifischen der Untergattung Diapteron ist kaum zu überbieten. Zudem genügen zu ihrer erfolgreichen Haltung bereits sehr kleine Aquarien. Also: Reichlich Lebendfutter züchten und Gabuns wundervolle Prachtkärpflinge pflegen! von Gersom Monerris Hernández

Das erste Pärchen der Untergattung Diapteron, das Ende der 1990er-Jahre in meinen Besitz gelangte, gehörte zu Aphyosemion (Diapteron) georgiae (Georgias Prachtkärpfling). Ihre Schönheit zog mich augenblicklich in ihren Bann. Die im Vergleich zu anderen Vertretern von Aphyosemion sozusagen umgekehrte Farbgebung mit roter Grundfarbe, schillernd blauen Reflexfarben und orange getönten Streifen machen diesen Killifisch zu einem wahren Juwel Gabuns.Die Art zählt zur georgiae-Gruppe, in der alle bekannten Vertreter der Untergattung Diapteron eingeordnet sind. Verbreitet sind sie im Einzugsgebeit des Ivindo im Nordosten Gabuns sowie vermutlich in angrenzenden Regionen im Nordwesten Kongos.Benannt wurde Aphyosemion (Diapteron) georgiae zu Ehren der Ehefrau von Dr. Géry, einem der beiden Beschreiber der Art. Der Name Diapteron (sinngemäß „versetzte Flosse”) bezieht sich auf die Lage der Rückenflosse relativ zur Analflosse, die etwa auf gleicher Höhe ansetzen, während bei den übrigen Aphyosemion-Vertretern die Dorsale leicht hinter den Ansatzpunkt der Anale versetzt ist.

Diapteron georgiae war Scheel (1968) zufolge diejenige Art der nach ihr benannten Gruppe, die zuerst beschrieben wurde, seinerzeit noch als Aphyosemion georgiae.

Aus den ersten Aufsammlungen im Jahr 1964 sind keine Fische im Hobby erhalten. Erst von späteren Sammelreisen wurden Exemplare mitgebracht, Grundstock für ihre Verbreitung in der europäischen Aquaristik.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 78