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 Titelthema Gara spilota
TitelthemaFutterzucht

Seit unser Autor 1999 auf die kleine Karibikinsel Aruba gezogen ist, verspürt er immer den Drang, sich auf das südamerikanische
Festland zu begeben. Aber nicht, um dort die Eindrücke der Städte, Kathedralen und Kultur von Südamerika aufzusaugen. Nein, seine Ziele liegen immer im unerforschten Landesinneren und sind häufig nur mit der kleinsten Cessna oder mit außenbordmotorbetriebenen kleinen Booten zu erreichen. Manchmal tut es auch ein gemieteter PKW.
von Frans Vermeulen

Fernab der Städte Südamerikas herrscht keinerlei Hektik, denn es lauert eben nicht an jeder Ecke ein vermeintlicher Ganove, der es auf deine Wertgegenstände abgesehen hat und dafür auch gerne ein paar Tagen im Knast riskiert. Wo ich auch hingehe, ist immer einer da, der mir helfen und auf diese Weise sich seinen ehrlichen Lohn verdienen will. Das Ziel ist aber immer das gleiche. Ich möchte erleben, wie es ist, sich wie ein Entdecker zu fühlen und auf bisher unbetretenen Pfaden in weit entfernten Ecken nach Killifischen zu suchen, die vorher noch nie gefunden wurden und auch wissenschaftlich noch unbekannt sind. Sie werden es vermutlich kaum glauben, aber in Südamerika ist nach meiner Meinung mindestens die Hälfte aller Fischarten noch überhaupt nicht entdeckt worden. So ist dieser Teil der Erde für mich eine richtige Goldgrube.
Vor allem in der Mitte und dem Südosten Kolumbiens sowie dem angrenzenden Süden Venezuelas gibt es noch viele Gebiete, die wegen schlechter Verkehrsverbindungen kaum oder überhaupt noch nicht von Wissenschaftlern nach neuen Fischarten abgesucht wurden. Und wenn doch, dann hat man meist die Killifische übersehen, weil man die nicht gerade in den üblichen Gewässern wie Flüssen oder fließenden Bächen vorfindet.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 85