Etliche neue Amatitlania-Arten oder -Formen gelangten in den letzten Jahren ins Hobby. Alle Gattungsvertreter sind nicht nur sehr hübsch, sondern auch besonders pflegeleicht sowie einfach zu vermehren und daher für die Haltung im Aquarium wärmstens zu empfehlen. von Wolfgang Staeckz

Unter den Buntbarschen der südamerikanischen Gattung Geophagus gibt es bullige Arten, deren Männchen fast 30 cm Gesamtlänge erreichen, aber auch solche, die nur etwa halb so groß werden und deshalb als Aquarienpfleglinge besonders gut geeignet sind. Eine davon, die im Rio Parnaíba in Nordost-Brasilien entdeckt und nach ihrer Herkunft benannt wurde, soll hier vorgestellt werden. von Uwe Werner

Für manchen Aquarianer sehen alle Panzerwelse so ziemlich gleich aus, nur die Färbung sei ein wenig unterschiedlich – so hört man es zumindest immer wieder. Ein neuer Panzerwels aus Bolivien straft diese Aussagen Lügen. Klein und schmal, ungewöhnlich im Verhalten und mittlerweile durch Privatinitiative im Hobby vorhanden, ist Corydoras sp. CW 153 ein wahrlich außergewöhnlicher Vertreter seiner Gattung! von Achim Werckenthin, Daniel Konn-Vetterlein und Hans-Georg Evers

Fische gibt es in vielerlei Gestalt und auch solche, die ein schlangenförmiges Aussehen besitzen, was manchen Beobachtern dann schon wieder einen Schauer den Rücken herunterlaufen lässt. Die Stachelaale fallen eventuell mit in diese Kategorie, sind jedoch eigentlich liebenswerte Gesellen – die in ihren Heimatländern trotzdem oft auf dem Teller landen ... von Ralf Britz

Schlangenkopffische entsprechen aufgrund ihrer Ernährungsvorlieben, ihres Platzbedarfs und leider oftmals ihrer Unverträglichkeit nicht gerade dem Ideal, welches sich der Durchschnittsaquarianer als Beckenbesatz vorstellt. Bei den Haltern von Schlangenkopffischen handelt es sich darum häufig auch um Individualisten, die hinsichtlich unseres gemeinsamen Hobbys jenseits vom „mainstream“ schwimmen. von Friedrich Bittner

Die ältere deutsche Bezeichnung für diesen Eierlegenden Zahnkarpfen, „Schwarzer Fächerfisch“, wir ihm nicht unbedingt gerecht, denn der dunkle Körper und die unpaaren Flossen geschlechtsreifer Männchen sind mit einer Vielzahl kleiner heller Flecken geschmückt, die je nach Stamm weißlich, blau oder blaugrün schimmern können. Vielleicht ist deshalb der jüngere Name „Sternenhimmelfisch“ sogar passender. von Friedrich Bitter

Die Zahl Echter Salmler, die auf Dauer in der Aquaristik verfügbar sind, ist überschaubar. Taucht neben dem Standardbesatz in den Händlerbecken etwas Neues auf, muss es (meist farblich) schon Besonderes zu bieten haben. Der Rote Chamäleonsalmler ist diesbezüglich eine Sensation! von Ernst Sosna

Es gibt viele Fischarten, die sich hervorragend für ein Gesellschaftsaquarium eignen und auch innerartlich als Gruppe bestens miteinander harmonieren. Bei der hier vorgestellten Art ist das Gegenteil der Fall – was möglicherweise aber zum Teil auch daran liegt, auf welche Lebensräume sich diese Fische in der Natur spezialisiert haben. Spannend zu beobachtende Aquarienpfleglinge sind sie trotzdem allemal! von Ernst Sosna

Geeignete Beifische für große Buntbarsche zu finden, ist nicht immer ganz einfach. Einige Salmlerarten aus Südamerika sind dafür aber geradezu prädestiniert, leben sie doch auch in ihren Heimatbiotopen mit solchen „Brocken“ zusammen. Dass die attraktiven Salmler noch dazu lebhaft sind und faszinierende Verhaltensweisen zeigen, macht sie für Gesellschaftsaquarien nur umso interessanter. von Enst Sosna

Was macht einen Aquarianer glücklich? Diese Frage mag ein jeder für sich selbst beantworten. Unser ehemaliger Chefredakteur der AMAZONAS ist immer dann ganz besonders froh und glücklich, wenn er eine für ihn neue Fischart in die Hände bekommt und sich an deren Nachzucht versuchen darf. von Hans-Georg Evers