„Live fast, love hard, die young“ heißt es in einem amerikanischen Song aus dem Jahr 1955 – eine treffendere Kurzbeschreibung
für die Fische, die wir Ihnen in diesem Beitrag vorstellen wollen, kann es wohl kaum geben.
von Rüdiger Schäfer

In der AMAZONAS wurden über die Jahre schon so einige Erstnachzuchtberichte zu neuen oder zumeist ungewöhnlichen Fischen veröffentlicht. Besonders über diverse Kugelfische und deren gelungene Vermehrung im Aquarium haben wir berichtet. In dieser Tradition geht es diesmal um einen der größer werdenden afrikanischen Vertreter seiner Gattung: den Nilkugelfisch! von Hans-Georg Evers und Jeffrey Christian

Kameruns Pelvicachromis sind nicht nur herrlich gefärbte Fische und bestechen durch ihr faszinierendes Verhalten, sondern ihre nicht allzu schwierig zu erfüllenden Ansprüche an Haltung und Nachzucht ermöglichen es sogar Einsteigern, sich erfolgversprechend mit ihnen zu befassen. von Michel Keijman und Uwe Werner

Richtig biestig können sie sein, die kleinen roten Teufel vom oberen Tapajós. Nun sind sie auch wissenschaftlich beschrieben worden. Da die Nachzucht bereits einige Male geglückt ist, kann man ja eigentlich auch gleich einen Zuchtbericht mitliefern!. von Hans-Georg Evers

Sie überlegen gerade, sich einige dieser attraktiven Kampffische anzuschaffen, eventuell sogar, um mit ihnen zu züchten? Dann kommt dieser Beitrag gerade richtig, in dem wir einige handelsrelevanten Varianten kurz vorstellen möchten. von Friedrich Bitter

Einzelne Kampffische im Aquarium zu pflegen, ist eigentlich keine runde Sache – eher schon langweilig, denn man nimmt sich selbst davon aus, das interessante Sozialverhalten dieser Art komplett beobachten zu können. Da macht es weitaus mehr Spaß, mit Männchen und Weibchen eigene Nachzuchtversuche zu starten. von Friedrich Bitter

Krebse sind sehr urtümliche Wirbellose. Nur die wenigsten Menschen kennen sie aus ihren natürlichen Lebensräumen,
häufiger schon eher als Sternzeichen oder vom Teller. Wen wundert es da, dass sie in lebendem Zustand auf den zufälligen Betrachter sehr faszinierend wirken? „Gepanzerte Ritter“ ist eine treffende Bezeichnung, wenn sie durch das Wasser staksen – und schnell wird bei manchem der Wunsch groß, solche Tiere auch selbst einmal im Aquarium zu pflegen.
von Friedrich Bitter

Braun wie abgestorbene Ästchen, ebenso dünn und auch eher bewegungsarm: Das sind die Burmastichlinge der
Gattung Indostomus. Dennoch sind diese Fische durch ihr nicht alltägliches Aussehen, ihre geringe Größe und das interessante Fortpflanzungsverhalten begehrte Pfleglinge für erfahrene Aquarianer.
von Alexander Dorn

Harnischwelse der Unterfamilie Loricariinae sind eher für skurrile Formen und interessante Brutstrategien bekannt als für auffällige Zeichnungen und Farben. Doch Pseudohemiodon apithanos als attraktivster Vertreter besticht geradezu durch intensive Kontraste und die Fähigkeit, seine Färbung je nach Stimmung zu verändern. Im Handel sind allerdings gleich drei Arten, die einander sehr ähnlich sehen und oft miteinander verwechselt werden. von Norman Behr & Anja K atzschmann

Manche Fische kommen im Händleraquarium nicht optimal zur Geltung und zeigen erst bei der richtigen Pflege daheim ihre volle Schönheit sowie das komplette Verhaltensspektrum. Die hier vorgestellten Zwerggrundeln lassen sich mit Sicherheit in diese Rubrik einordnen. von Andreas Wagnitz