Japanische Reisfische, auch Medaka genannt, sind weiterhin auf dem Vormarsch auch in der europäischen Aquaristik.
Kein Wunder, bieten die farbenfrohen und robusten Fische doch nicht nur jede Menge züchterisches Potenzial, sondern
eignen sich in der wärmeren Jahreszeit auch für die Haltung im Freiland.
von Fumitoshi Mori und Friedrich Bitter

  Die allermeisten gängigen Aquarienfische stammen aus den tropischen Regionen unserer Erde und sind plakativ gefärbt, sodass sie sich in einem Gesellschaftsaquarium farblich schön vom üppigen Grün der Unterwasservegetation absetzen. Beides trifft auf den Zwergkärpfling nicht zu: diese Art stammt aus dem eher subtropischen Südosten der Vereinigten Staaten von Amerika und ist keineswegs bunt. Dennoch sind Zwergkärpflinge etwas ganz Besonderes!

 Zebrabärblinge oder Zebrafische, wie sie auch genannt werden, sind aus dem Hobby nicht mehr wegzudenken: Die kleinen Vertreter der Unterfamilie Danioninae werden zu Hunderttausenden gezüchtet und gehandelt, viele Anfänger finden über diese hübsche und einfach zu haltende Fischart den Einstieg in das Hobby. Der Reiz des Neuartigen scheint hier also längst verflogen zu sein - oder doch nicht? Für die Forschung jedenfalls ist Danio rerio eine unversiegbare Quelle des Wissens. von Stanislav Kislyuk

 Vor allem ihr interessantes Sozialverhalten macht Schneckenbuntbarsche aus dem Tanganjikasee bei Aquarianern so beliebt, und aufgrund ihrer geringen Größe lassen sich einige Arten schon in überschaubaren Behältern pflegen. Im Gegensatz zu kleinen Buntbarscharten aus Südamerika können diese afrikanischen Zwergcichliden außerdem bis zu acht Jahre alt werden, also deutlich älter als Apistogramma und Co. von Sven Haustein

 Falls auch Sie sich gerade für Süßwassergarnelen interessieren oder mit einer Neuanschaffung liebäugeln, könnte dieser Beitrag genau richtig kommen. Vorgestellt wird eine Art, die es inzwischen in zahllosen Varianten gibt. Wir wollen Ihnen einige davon näherbringen und auch Voraussetzungen für die erfolgreiche Pflege besprechen. von Friedrich Bitter