Gleich drei in der Natur ausgestorbene Fischarten aus dem Río Teuchitlán in Mexiko werden durch Erhaltungszucht vermehrt und wieder in ihrem natürlichen Lebensraum ausgesetzt. Eine davon ist die charismatische Goldene Skiffia, die in der Natur durch Verschmutzung ihres Lebensraums und ausgesetzte Platys vernichtet worden war. von Arely Ramírez-García und Omar Domínguez-Domínguez

Während weite Teile Südamerikas und Afrikas mittlerweile sehr gut besammelt sind und trotzdem immer noch Aquarianer anlocken, die einmal selbst die Lebensräume ihrer Fische besuchen wollen, gibt es auf anderen Kontinenten Regionen, in denen man Neuland betritt und fast schon über neue Arten stolpert. Wir wollen unsere kleine Reisegruppe zum Vogelkop begleiten. Ihr Ziel: Regenbogenfische. von Johannes Graf

Wie beinahe überall auf der Erde sind es auch in Mexiko wir Menschen, die mit bewussten oder unbewussten Eingriffen die Natur verändern. Dadurch werden die angestammten Lebensräume vieler Tiere und Pflanzen in Mitleidenschaft gezogen – und schlimmstenfalls zerstört. Diese Dramatik lässt sich am Beispiel der Hochlandkärpflinge sehr gut nachvollziehen. Trotzdem gibt es auch Hoffnung. von Stanislav Kislyuk

Es gibt Fische, da kann man vom Namen bereits auf das Aussehen schließen. Wenn der Blaubarsch dann allerdings eine völlig andere Farbe hat, ist das schon etwas verwirrend. Was aber nichts daran ändert, dass die hier vorgestellte Art mit ihrer auffälligen Erscheinung sicherlich ihren besonderen Reiz hat. von Hansjürgen Dieke

Warum der Nicaragua-Traumbarsch erst mehr als 100 Jahre nach der Erstbeschreibung den Weg in die Aquaristik fand, wird wohl kaum zu rekonstruieren sein. Dass er aber seither einen festen Platz im Hobby innehat, dafür gibt dieser Beitrag eine einfache Erklärung. Und schauen Sie sich nicht nur die Fotos an! von Wolfgang Staeck

Ein Fisch wie aus einer anderen Welt ist die zauberhafte, farbenfrohe Schläfergrundel Mogurnda sp. „Fruata“ aus Westneuguinea. Wie passend zu einem naturnahen Panorama im Wohnzimmer mit Pflanzen, Wurzeln und Steinen in Harmonie – als Traum eines jeden Aquarianers. von Kurt Heims

Prächtige Fische gibt es viele. Ein kontrastreiches Zeichnungsmuster hier, plakative Farben dort – oder zumindest ein skurriles Aussehen. Irgendwie sind sie alle auffällig, ob nun Fische das Freiwassers oder des Bodengrundes. Aber Moment – wirklich alle? von Stanislav Kislyuk

Diese begehrenswerten neuen Corydoras-Schönheiten gelangen mitllerweile auch auf den europäischen Markt, werden jedoch häufig miteinander verwechselt. Höchste Zeit also, sie ausführlich vorzustellen. von Ingo Seidel

Eine Reise in ferne Länder, um Fische zu fangen, das hat schon etwas. Aber wenn sich dann auch noch die Gelegenheit bietet, in einem klaren Gewässer zu schnorcheln und die Tiere unter Wasser zu beobachten, als befände man sich in einem riesigen Aquarium – das ist selbst für hartgesottene Aquarianer Faszination pur! von Uwe Wer­ner

Im ersten Beitrag über ihre Fischfang-Reise durch Peru überquerten unsere Autoren die Anden bei Lima und fokussierten sich vor allem auf das Hochland und den Bergregenwald (Katzschmann & Behr 2021). Doch ihre Reise sollte sie auch in das Tiefland im Einzug des Río Pachitea führen, einem stark mäandernden Zufluss des Río Ucayali. Der Río Pachitea wird wiederum durch den Zusammenfluss des Río Palcazú und des Río Pichis gebildet, die sie ebenso zum Fischfang aufsuchten. von Anja Katzschmann und Norman Behr