Diese begehrenswerten neuen Corydoras-Schönheiten gelangen mitllerweile auch auf den europäischen Markt, werden jedoch häufig miteinander verwechselt. Höchste Zeit also, sie ausführlich vorzustellen. von Ingo Seidel

Eine Reise in ferne Länder, um Fische zu fangen, das hat schon etwas. Aber wenn sich dann auch noch die Gelegenheit bietet, in einem klaren Gewässer zu schnorcheln und die Tiere unter Wasser zu beobachten, als befände man sich in einem riesigen Aquarium – das ist selbst für hartgesottene Aquarianer Faszination pur! von Uwe Wer­ner

Im ersten Beitrag über ihre Fischfang-Reise durch Peru überquerten unsere Autoren die Anden bei Lima und fokussierten sich vor allem auf das Hochland und den Bergregenwald (Katzschmann & Behr 2021). Doch ihre Reise sollte sie auch in das Tiefland im Einzug des Río Pachitea führen, einem stark mäandernden Zufluss des Río Ucayali. Der Río Pachitea wird wiederum durch den Zusammenfluss des Río Palcazú und des Río Pichis gebildet, die sie ebenso zum Fischfang aufsuchten. von Anja Katzschmann und Norman Behr

Aller Anfang ist schwer – aber beherrschbar, das haben unsere Fotografin und ihr Mann bereits in der AMAZONAS 94 gezeigt. Und weil wir auch neugierig sind, steigen wir mit den beiden zusammen direkt wieder in die Materie ein. von Holger Hengstler

Was für die eine oder andere Fischgruppe unter langjährigen Aquarianern mittlerweile bereits als alter Hut gilt, die vorübergehende Freilandhaltung, lässt sich auch mit anderen Kandidaten erfolgreich praktizieren. Worauf man achten und was auf jeden Fall vermieden werden sollte, wenn man sich in dieser Beziehung mit Vertretern der Channidae beschäftigt – darum geht es in diesem Beitrag. von Dominik Niemeyer

„Ihr aus Europa“, hat sich Sumit Drutta, damals Inhaber einer Exportfirma für Aquarienfische, mehrfach mir gegenüber beklagt, „wenn ihr zu Besuch nach Indien kommt, dann ist das in der angenehmsten Jahreszeit. Wie es sonst so ist, unter welchen Bedingungen unsere Fische leben müssen, bleibt euch dadurch meist verborgen.“ Er erklärte mir dazu den Einfluss des Himalayas und des Monsuns und ging auch auf so manche bekannte Fischart ein, die seiner Meinung nach falsch gehalten wurde. von Friedrich Bitter

Reisen in die Heimat unserer Aquarienfische sind immer etwas ganz Besonderes. Und wenn es in ein Land wie Peru geht, das mit den unterschiedlichsten Landschaftsformen aufwarten kann, dann darf man gespannt sein, was die Teilnehmer dieser Tour hinterher zu berichten wissen. von Anja Katzschmann und Norman Behr Fotos von Norman Behr

Wer Fische vermehrt, kann ein Lied davon singen: Der Nachwuchs benötigt, zunächst um überhaupt die Anfangsphase zu überstehen und dann zum zügigen Wachstum – na, was wohl? Lebendfutter! Und so werden diverse Futtertierkulturen angelegt, von Pantoffel- und Rädertierchen bis zur Essigälchen-, Grindal-, Enchyträen- und Drosophila-Zucht. Alles mehr oder weniger geruchsintensiv – was beim Rest der Familie nicht unbedingt auf Verständnis trifft … Zwei große Futtertiere aus dem Freiland sind da eine höchst willkommene Alternative – allerdings nicht unbedingtfür Jungtiere! von Friedrich Bitter

Manchmal werden sie ja doch in den Fachgeschäften angeboten, Nasengrundeln aus China. Wenn es nicht gerade deutsche Nachzuchten sind, dann wurden sie vornehmlich über Hongkong exportiert, aber auch die Händler aus Taiwan können neben den Arten, die es sowieso auf der Insel gibt, noch weitere vom Festland besorgen. von Wei-Chieh Tseng und Ta-Ching Chang

„Es gibt nichts, was es nicht gibt!“ So oder ähnlich könnte man antworten, wenn jemand die Frage verneint, ob auch unterirdisch lebende Fische existieren. Ins Licht der Öffentlichkeit werden sie zwar selten gezerrt, aber inzwischen sind relativ viele Arten bekannt, die im Verborgenen leben, also hypogäisch (= unterirdisch) vorkommen. Wir wollen einige dieser zum Teil skurrilen Spezies aus China einmal näher vorstellen. von Drake Shaw