Die sogenannten Kongosalmler aus der Sammelgattung Phenacogrammus gehören schon immer zum Standardbesatz für größere Gesellschaftsaquarien mit afrikanischen Arten. Wenig ist über ihre Biotope bekannt, da die Heimatländer Republik Kongo und Demokratische Republik Kongo entweder politisch sehr instabil sind oder von Aquarianern selten besucht werden. Unser Autor berichtet von eigenen Sammelreisen.

 Wildfänge aus Brasilien sind bei Aquarianern sehr beliebt. Dass es aber nicht immer Wildfänge sein müssen, beweist nun ein ehrgeiziges Projekt aus dem Osten des größten südamerikanischen Landes Brasilien ist für jeden Fischfreund das Land der Wildfänge. Roter Neon und Diskus, Zwergcichliden und seltene Harnischwelse, alle diese Arten kennen und schätzen wir seit Jahrzehnten. Dabei handelte es sich wie angedeutet immer um Wildfänge. Das ist grundsätzlich kein Problem, weil die natürlichen Bestände den Fang durchaus verkraften – im Gegensatz zu den Umweltsünden, die der Mensch aus Profitgier und unter dem zweifelhaften Banner des Fortschritts in Amazonien begeht. Das hört auch niemals auf, denn ob nun die Politiker in Paris mit tränenschwangerem Blick Einigkeit im Kampf gegen globale Erwärmung und Raubbau beschließen oder nicht, die gierigen Nimmersatte brandschatzen und morden immer weiter.

 Bunte Fische aus fernen Ländern mitzubringen, das macht für die meisten Aquarianer Sinn, denn sie schmücken später dann das heimische Aquarium und sorgen für Staunen bei den Besuchern. Warum sich aber auch weniger farbenprächtige, etwas grimmig dreinblickende Grundeln nach Jahren als Glücksgriff entpuppen, darauf gibt dieser Beitrag Antwort. von Friedrich Bitter